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Siebdruck

Der Siebdruck gehört zu den so genannten Durchdruckverfahren. Es wird auch Serigraphie genannt.

Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Rahmen und einem Gewebe, welches auf den Rahmen aufgespannt ist. Über die Gewebedicke und das Farbdurchlassvolumen des aufgespannten Gewebes und der Beschichtungs-dicke des Gewebes wird eine definierte Schichtdicke erzielt und wiederhol-genau gewährleistet. Teile des Gewebes sind abgedeckt (Sperrschicht besteht aus einer belichteten, fotosensiblen Schicht), druckende Teile sind offen und bilden den Farbdurchlasskanal. Dies wird dann als Schablone oder Druckform bezeichnet.

Die Druckform ist in einer Vorrichtung über dem Bedruckmaterial fixiert. Die Farbe wird auf das Gewebe auf eine Nichtmotivstelle aufgetragen. Während des Druckvorganges wird zuerst Farbe in das Gewebe eingestrichen. Das geschieht locker mit der Flutrakel.

Die Farbübertragung erfolgt mit der Druckrakel, die linienförmig unter Druck über das Sieb geführt wird und die Farbe bewegt. Über Druck nach unten wird der Absprung überwunden (Abstand zwischen Bedruckstoff und Druckform) und damit die Farbe übertragen.

Der Farbauftrag beim Siebdruck ist fünf- bis zehnmal so dick wie bei anderen Druckverfahren.

Auf der Webpage des Andy-Warhol-Museums können Sie sich Ihr eigenes Kunstwerk entwerfen: http://www.warhol.org/