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Allgemeines über Siebdruckfarben

Die Qualität eines Siebdruckproduktes hängt vor allem auch vom Zusammenspiel zwischen Bedruckstoff und Siebdruckfarbe ab. Es gibt Siebdruckfarben für verschiedenste Aufgabenstellungen: Transparent oder deckend, hochelastisch oder extrem hart in der Oberfläche, verschweißbar und verformbar, ablösbar oder chemikalienfest, in dünnen oder dicken Farbschichten …..

Diese große Bandbreite an unterschiedlichsten Anforderungen an Siebdruckfarben kann nicht mit einem einzigen Farbsystem gelöst werden. Deshalb werden unterschiedliche Farbsysteme angeboten. Werden diese jedoch „zweckentfremdet“, kann es zu Folgeproblemen kommen.

Beispiel: Rissbildung
Wird zum Beispiel eine extrem deckende Farbe auf eine bereits gedruckte, niedrigpigmentierte Farbe gedruckt, kann es durch die hohen Spannungsunterschiede der beiden Farbfilme zueinander zu Rissbildung kommen. Solche Rissbildungen können auch auftreten, wenn ein sehr „hartes“  Farbsystem auf einen weichen Untergrund gedruckt wird.

Eine andere Art von Rissbildung wird in manchen Fällen durch den Auftrag einer zu aggressiven Farbe auf lösemittelempfindliche Materialien verursacht, die unter starken inneren Spannungen stehen (z.B. Spritzgussteile). Durch „Lösemittelkorrosion“ bilden sich Spannungsrisse im Bedruckstoff bzw. vorhandene werden durch den Einfluss der Lösemittel verstärkt.

Beständigkeiten
Oft  werden von Siebdruckfarben auch besondere Beständigkeiten gegen Chemikalien und aggressive Medien gefordert. Ein Siebdruckprodukt kann eine solche Forderung natürlich nur dann erfüllen, wenn auch der Bedruckstoff selbst beständig gegen das Prüfmedium ist. Die in einer Trockenschichtdicke von nur wenigen Mikrometern aufliegende Farbschicht kann den Untergrund nicht vor der Einwirkung solcher Substanzen schützen.